Due Diligence
Was eine Due Diligence vor dem Unternehmenskauf tatsächlich prüft
Due Diligence ist kein Audit. Sie beantwortet eine andere Frage: Rechtfertigt das, was das Unternehmen wirklich verdient, den Preis?
Beispielinhalt
Ein Audit bestätigt die Konformität der Abschlüsse mit einem Regelwerk. Die Due Diligence fragt, ob die ausgewiesenen Ergebnisse auch im nächsten Jahr bestehen — unter neuem Eigentümer, ohne den Verkäufer.
Kern der Arbeit ist die Normalisierung: Einmaliges herausnehmen, Weggelassenes ergänzen, das anpassen, was ein Käufer erneut zahlen muss.
Die zweite Achse ist die Liquidität. Ein Unternehmen mit hoher Marge und dauerhaft negativem operativem Cashflow wächst entweder sehr schnell oder wandelt nichts in Geld um.
Die dritte Achse ist Abhängigkeit: ein Kunde, ein Lieferant, eine Person. Die Konzentration, die der Verkäufer als Stärke darstellt, ist meist das Hauptrisiko des Käufers.
Ein guter Due-Diligence-Bericht ist kurz. Er benennt, was den Preis verändert, was den Vertrag verändert und was die Transaktion stoppen sollte.